Umherziehende Kleinstbibliotheken

Bereits vor einer Weile begegnete ich der grossartigen umherziehenden lyrik-bibliothekarin (itinerantpoetrylibrarian), die vorübergehend ihre Lager hier in Leipzig im Schreibmaschinencafe bzw. der Kassette aufschlug. Sie bezaubert insbesondere durch äusserst gelungene Zelebration der typisch bibliothekarischen, wunderbar bürokratischen Regelwerksauslegung in Bezug auf Aufnahme als Mitglied ihrer Bibliothek, also genauer gesagt, ich füllte Formulare aus und wurde minutiös abgestempelt. Hernach ist man Mitglied der Bibliothek und darf sich die ausliegenden Lyrik-Kleinode angucken. Diese transportiert die Bibliothekarin in einem Koffer mit sich durch die Welt, wo immer es sie hin verschlägt, dort quartiert sie sich ein, bevorzugt in halblegale Untergrund-Kaschemmen, in denen sie das lokale Publikum mit ihren von Hrabal’schen Altpapiersammelstellen zu stammen scheinenden Büchern hypnotisiert. Es existiert auch ein Kurzfilm über ihre Zeit in Leipzig, den ich mal in der HGB sah.  Zur Zeit befindet sie sich in Rumänien, genauer in Vâlcea, wo auch immer das ist…
Itinerantpoetrylibrarian

Reihe: Bibliothek in der Popkultur

Diesmal ein etwas unbekannteres Nebenprojekt der bei mir sehr beliebten EA80, nämlich Die Autos mit einer Single aus dem Jahre 1983 namens „Niemals“. Das andere Lied auf der Single, nämlich das tolle „Slaughter“ wurde später auch von dem Boxhamsters/EA80-Seitenprojekt Die Böse Hand gecovert. Eine frühe Vorwegnahme des Amokläufer-in-Schule-Sujets… Come close to the library!

SLAUGHTER
come close to the headmasters house
come close to the libary
see the slaughtered corpses all over the place
see the blood on the wall,which smells so bad
see the slaughter!
see the slaughter!
see the slaughter in the headmaster´s house!
the kids were there to do their job
-you can be assured,they like that job

just like sharon tate murder
see the slaughter …
they´re the class of ´77
they send goldfish to heaven!
yelling:slaughter, slaughter, slaughter!

Zähe Digitalisierung

Vor 15 Jahren gab es plötzlich einen neuen Berufszweig im Bibliotheksgewerbe: Den des Retro-Konversierers (Konversateurs?) der alten Zettelkataloge, hin zum Online-Katalog. Bereits seit 1971 besteht ein anderes ehrgeiziges Vorläuferprojekt heutiger Digitalisierungsvorhaben: das Projekt Gutenberg wollte die literarischen Klassiker (die nicht mehr von Copyrights belasteten) digitalisieren und als ‘Volltext’ zugänglich machen.  Nun hat die Bundesregierung einen weiterführenden Schritt unternommen um die vorübergehende Marktherrschaft von Google Books auf dem Terrain der digitalisierten, frei zugänglichen Bibliothek zu stoppen. Eine ‘Deutsche Digitale Bibliothek’ soll Digitalisierungsvorhaben der wissenschaftlichen und anderen öffentlichen Bibliotheken vernetzen und das staatliche Monopol auf den gutbürgerlichen Zugang zum Wissen sichern helfen. Diese öffentlichen Digitalisierungsvorhaben gibt es natürlich auch schon seit beinah 20 Jahren (z.b. als Teil des Telematics for libraries-Programms der EU), allerdings war Google einfach schneller und pragmatischer vorgegangen. Diese Deutsche Digitale Bibliothek soll dann in das gesamteuropäische Vernetzungsprojekt europeana eingebettet werden. Projekte von solchen Dimensionen werden natürlich eine Weile in Anspruch nehmen und in der Zwischenzeit wird man wohl doch bei google-books, projekt gutenberg oder dem open-library projekt von archive.org landen…

Vor kurzem überfiel mich plötzlich ein Interesse für den Schriftsteller Salamon Dembitzer, auf den ich in einer verschollenen Leipziger Anthologie stiess. Dort stand, er habe in meiner Geburtsstadt Kassel gelebt und für die dortige Kasseler Volkszeitung geschrieben. Ähnlich wie der hier porträtierte Samuel Agnon war Dembitzer ein ausgesprochen produktiver Schriftsteller, der seit kurzem auch wieder mit zwei Bänden (Visum nach Amerika und die Geistigen, im Weidle Verlag) auf dem deutschen Buchmarkt zugänglich gemacht ist. Ich war sehr froh als ich vor kurzem bei Archive.org auf unveröffentlichte Manuskripte von Dembitzer stiess.

bücheresel

bücheresel wackelt dem leser entgegen. warte nur, vielleicht kommt er bald auch zu Dir.

radio kills the library star

Vor etwa einem Jahr wurde auf den Bahamas ein Radiosender gegründet, der vom staatlichen Bahamas Library Service betrieben wird und sich der Informationskompetenz insbesondere der jüngeren Bewohner der Inseln widmet. Leider scheint dieser noch nicht über das Internet verfügbar zu sein, was gewisslich eine bedauernswerte Lücke im Informationsangebot dieser Welt darstellt. Überhaupt gibts zu wenig Bibliothekssender. Während die Kurzwellenfrequenzen heftig umkämpft und ziemlichen Restriktionen ausgesetzt sind, gibt es über Dateiformate wie m3u oder pls eine zunehmende Anzahl von freien und Piratenradios, die übers Internet anhörbar sind. Eine kleine Auswahl von mir zusagenden freien Radio-Stationen: (Hoffe, irgendwer weist mich auf das hyperfeine pirate library radio hin)… Ups, hab eins gefunden, ein library radio: Auf Free Radio Olympia jeden Freitag von 16 bis 18 Uhr:  Local Library Ladies Lunch. Klingt doch gut, hab’s aber noch nicht angehört.

Africa

West Africa Democracy Radio (wadr.org)

Radio Kalima, Tunis (kalimatunisie.com)

(Northern) America
=Usa=

Free Radio Santa Cruz (freakradio.org)

KEXP Seattle (kexp.org)

Free Radio Olympia (frolympia.org)

KaosRadioOlympia (kaos.evergreen.edu)

Killed by Death Radio (kbdrecords.com)

KSCU Santa Clara (kscu.org)

KTUH Honolulu Hawaii (ktuh.org)

san francisco liberation radio (liberationradio.net)

=Canada=

Radio CKUT, Montreal (ckut.ca)

(Southern) America
=mexico, argentina, chile=

radioinsurgente (radioinsurgente.org)

Radio XETLA, Oaxaca (cdi.gob.mx)

fm la tribu, buenos aires (fmlatribu.com)

la radioneta, valparaiso chile (laradioneta.cl)

midia21, brazil (midia21.net)

Asia
=Japan=

fm Karuizawa Radio (fm-karuizawa.net)

fmyy Radio, Kobe (tcc117.org/fmyy) (MoFr 12-2pm, 7-9pm SaSu 12-9pm)

Europe
=england, scotland, ireland=

radio4A, london brighton (radio4a.org.uk) (Recommended)

Soundart Radio, Totnes Devonshire (soundartradio.org.uk)

Desi Radio (West London) (desiradio.org.uk)

allfm.org, manchester (allfm.org)

Resonance FM (London) (resonancefm.com)

Cork Campus Radio Ireland (ucc.ie/ccr)

=denmark,sweden,norway,finland,iceland,nordpol=

radiorakel, blitz, oslo (radiorakel.no)

radionova, oslo (radionova.no)

Radio Harstad, Norway (radioharstad.no)

THS Radio, Stockholm (thsradio.se)

=Ex-Yugoslavia=

crossradio.net (crossradio.net)

(network of free radios in Beograd, Zagreb, Skopje, Basel, Mostar, Ljubljana, Novi Sad, Zrenjanin, Sombor, Maribor)

Novi Radio Beograd (nrbg.rs)

Radio Net1zen Subotica/Beograd (radio.net1zen.com)

Radio Student Ljubljana, (radiostudent.si)

Radio 103, Skopje (kanal103.com.mk)

Radio Abrasmedia, Banja Luka (radio.abrasmedia.info) (Recommended: Tuesdays 7-8 pm CRNI KREČ interviews on d.i.y. politics in bosnia)

=german language radios=

Radio Blau, leipzig (radioblau.de) (MoFr 18-23, SaSu 12-23) (Recommended: Zonic Radio show, wednesday biweekly 9-10pm)

Radio Corax, halle (959.radiocorax.de)

Radio FSK Hamburg (fsk-hh.org) (Recommended: Radio Gagarin, last friday monthly 8-10pm Asmus Tietchens features experimental noise)

Radio X, Frankfurt am Main (radiox.de)

radio-z.net, nürnberg (radio-z.net)

rdl.de, radio dreyeckland, freiburg (rdl.de)

Bermudafunk, Mannheim (bermudafunk.org) (Recommended: Pogoradio, each wednesday 11-12pm long lasting punks

piradio.de, Berlin (piradio.de)

Pogoradio, Mannheim

Radio Orange Wien (o94.at)

Radio Helsinki, Graz (helsinki.at)

lora.ch, Zürich(lora.ch)

(recommended: Experimental Mix: Look Back In Anger, wednesday biweekly 10-12pm )

Radio Aporee, Hamburg (aporee.org) (international field recordings experimental)

=greece=

1431am, Thessaloniki (hi)(lo) (1431am.org)

=hungary=

Radio Tilos, Budapest(tilos.hu)

Radio Periszkop, Pecs (periszkopradio.hu)

fuzioradio.hu, Budapest (fuzioradio.hu)

=poland=

ulicznik.net, Wroclaw (ulicznik.net)

=italy=

Radio onda d’urto Brescia (It) (radiondadurto.org)

Radio Papesse, Siena (radiopapesse.org)

Radio Blackout, Torino (radioblackout.org)

=belgium,netherlands=

Radio Panik (Bruxelles, Belgium) (radiopanik.org)

radio air libre (radioairlibre.be)

radio dfm (ex-radio 100), netherlands (dfm.nu)

radio patapoe, amsterdam (patapoe)

=france=

Radio L’Eko des Garrigues (France)(ekodesgarrigues.com)

radiozinzineaix.org/ (radiozinzineaix.org)

radio.canut.free.fr/ (radio.canut.free.fr)

la cle des ondes, bordeaux (lacdo.org)

Radio Sterni, Berlin (en francais) (radiosterni.qsdf.org) (Recommended: french language d.i.y. radio from Berlin, tres bien…)

=portugal, spain=

Radio Zero, Lisboa (radiozero.pt)

radio pimienta, tenerife espana (radiopimienta.org)

radiovallekas.org, Madrid (radiovallekas.org)

radio klara, Valencia (radioklara.org)

radiopica, barcelona (radiopica.net)

Oceania
=New Zealand=

Radio One, Dunedin (r1.co.nz)

Community Radio Hamilton (communityradio.co.nz)

Reihe: Bibliothek in der Popkultur

Diesmal Velocity Girl, eine Bänd aus der Umgebung von Washington DC, auf Sub Pop 1993 veröffentlicht. Lisa Librarian besticht durch die sehr wahren Zeilen „i want to visit you at work, it is all quiet, it is so quiet at work“

Lisa Librarian

you know that we
will always be on this earth
i’d like to tell you something
but i have to think of something first
i try to see you
you try to know that this is true
and i’ve decided
i want to know exactly how you feel
it hurts so much
oh the dream has come true
are you sure it is you
you should not say it lisa
tell it to those other boys
i’m just caring baby
about the other girls and boys
oh i want to see you
i want to visit you at work
it is all quiet
it is so quiet at work

Verschworen haben sich die Buchstaben

Ein seltsames Deja Vu- Erlebnis hatte ich unlängst beim Wiederlesen von Herr Lublins Laden von Samuel Agnon. Das Buch spielt in den zwanziger Jahren in Leipzig und eine Stelle darin erinnerte mich unerbittlich an vergangene Arbeitsverhältnisse, in denen ich über sich mir gänzlich verschliessenden Büchern hockte, die ich katalogisieren sollte. Gleichzeitig erinnert es mich an immer wiederkehrende Träume, deren Inhalt jeweils einer meiner Arbeitsplätze ist und deren Verhängnis jeweils das völlige Scheitern und aus dem Ruder laufen der jeweiligen Arbeit. Agnons Buch ist voller seltsamer und komischer Tagträume, da der Protagonist die ganze Zeit in einem Haushaltswarenladen sitzt, in den sich keine Kunden verirren. Die Konstruktion der Erzählung erinnert darin an einen Hitchcock-Film wie „Das Fenster zum Hof“: Die ganze Handlung spielt in einem Raum. Die Abschweifungen und Wiederholungen wiederum erinnern mitunter sehr an Potockis „Handschrift von Saragossa“. Und das porträtierte Leipzig ist ein erinnerter Ort, ein von allen guten Geistern verlassener Ort der im Traum aufgesucht wird, ein vergangenes (auch) jüdisches Leipzig:

„Eines Tages saß ich wie gewohnt im Buchhändlerhaus des Thomas Caspar Marius und Söhne. Da brachte man mir ein sehr, sehr altes, in Schweinsleder gebundenes Buch, das Herr Marius senior in einem von der Witwe eines Pfarrers aus Eisenach gekauften Stapel Bücher gefunden hatte, und Herr Marius senior hatte gesagt, er sei sicher, daß dies ein besonderes Buch sei, weil es sich, bevor es in die Hände jenes Pfarrers gelangte, im Besitz eines in der Geschichte der Reformation bekannten Pfarrers befunden habe, denn dessen Name stehe auf dem Buche geschrieben, und es es sei dies zweifellos dessen eigenhändige Unterschrift, denn jener Pfarrer pflegte den Buchstaben seines lateinisch geschriebenen Namens hebräische Lettern zuzuordnen. Ich schaute mir das Buch an, doch fand ich keinen Zugang zu seinem Inhalt. Da meinte ich zu Herrn Marius: „Ich sehe, es gibt Bücher, die sich denen, die sie katalogisieren, nicht offenbaren, es sei denn, man beschäftigt sich mit ihnen gründlich. Im Augenblick verfüge ich nicht über die dafür notwendige Zeit, doch morgen oder übermorgen werde ich mich seiner annehmen.“ Ich legte jenes Buch aus der Hand und wandte mich anderen zu. Am Abend kam Grete Hinnings zu mir in mein Zimmer. Sie legte besagtes Buch vor mich hin und sagte: „Ich habe Ihnen das Buch mitgebracht. Vielleicht möchten Sie sich ja in Ruhe damit befassen.“ Ich saß da und schwieg. Und sie fuhr fort: „Im Hause Marius’ ist das Herz wegen der Ein- und Ausgehenden dafür nicht frei.“ …

Das Buch welches Grete Hinnings mir brachte, damit ich es etwas gründlicher untersuche, war nach wie vor wie ein Rätsel ohne Lösung. Wie oft ich es auch aufschlug und durchforschte, es gelang mir nicht zu ergründen, wer es verfaßt und wer es gedruckt hatte, und wo es gedruckt worden war. Einmal fragte mich Herr Caspar Marius senior, ob ich das Rätsel gelöst habe. Ich antwortete ihm: „Verschworen haben sich die Buchstaben, das Papier und der Inhalt, die Namen des Verfassers, des Druckers und des Ortes, an dem es gedruckt wurde, vor mir zu zu verbergen.“

bibliotheque brennnessel dans le jardin

Nun begab es sich aber, daß ich mit meinem Nachbarn auf einen Kaffee in meiner Kleingartenparzelle im südwestlichen Leipzig sass. Wir berieten über dies und das und ich beschloss, da meine Gartenlaube ohnehin schon vor Büchern überquoll, hier doch einfach, zumindest in Gedanken und fiktiv eine Bibliothek zu eröffnen. Nunmehr hab ich schon etwa 100 Bücher, eine Kaffeemühle und ungarische Kaffeekanne und was benötigt man eigentlich sonst noch für so eine Gartenbibliothek? Insbesondere mein Sondersammelgebiet Natur als Ruine (oder Garten/verderben), in dem der Erzähler Wolfgang Hilbig mit seinen zahllosen Huldigungen überwucherter Natur und faulenden Obstes im Mittelpunkt steht, macht sich recht gut in meinem Garten. Alle seien eingeladen, mich dort zu besuchen, wenn auch nur in Gedanken, indes bin ich auch tatsächlich dort anzutreffen, insbesondere in den zur zeit allerdings nicht recht häufigen Trockenperioden.

Ort: Tulpenweg 6 nahe Küchenholzallee, Leipzig

Gartenverderben – eine Radiosendung, direkt aus einem Kleingarten in Leipzig Teil Eins

Reihe: Bibliothek in der Popkultur

Zur Eröffnung ein ziemlich feines Lied der beinah leider vergessenen Pop Group. Wenn ich 20 Lieder gefunden hab, mach ich dazu ne Radio-Sendung.

Kiss the Book

Searching for love in the library of a ghost town
finding Cleopatra tra tra
The child is singing that it’s written on your skin
Breaking out the butterfly
Kiss the walls of the glass house
Take the law into your own hands
White deaf and dumb
White deaf and dumb

Kiss the book (vow) kiss the book (revenge)
kiss the book (honour)
k-kiss (kiss the book) k-kiss the book

Searching for love in the library of a ghost town
Cleopatra Cleopatra Cleopatra Cleopatra

If only silence could sing
I’d find it written on your skin
If only silence could sing
I’d find it written on your skin
Walls have ears and arms too
Take the law into your own hands
White deaf and dumb

Schmerzen in der hinteren Bibliothekshälfte

dies soll ein bibliothekskritisches blog sein. es entsteht in leipzig, einer stadt mit einer langen bibliothekstradition. die autoren sind junge aufstrebende chinesische bibliotheksmigranten, wie man sich bereits denken konnte. nichts zu tun hat die seite indes mit borges und dessen sandbuch, obgleich hier so eine art rubrik gelesener bücher geplant ist, vielleicht kann ich ihn da noch irgendwo reinstopfen. vorbild sind ausländische bibliotheksblogs, die sich aus einer kritischen perspektive mit den entwicklungen in den bibliotheken befassen. zensur, internationale zusammenarbeit, soziale utopien, die mit den vorstellungen von bibliotheken verkettet sind. Da ich in diversen One-person-libraries, Infoläden etc. mitgemacht habe und mich dem Do-it-yourself-Pathos des übriggebliebenen Punk nahestehend fühle, möchte ich auch die mir gefallenden Kleinverlage, Fanzines und Infoläden betrachten, bzw. deren Abwesenheit im Bibliotheksdiskurs reparieren.

  • Über etwas gestolpert

    26/03/11:
    Google books macht alles richtig meint der Spiegel, spiegel spieglein an der wand... Konrad Lischka: Der Staat spart, Google digitalisiert
    28/07/10:
    Ein Bericht über die Anton-Saefkow-Bibliothek in Berlin-Lichtenberg, die mit ca 4000 russischen Medien aufwartet... in der TAZ
    27/12/09:
    Jeden Freitag von 16 bis 18 Uhr auf Free Radio Olympia (USA): Local Library Ladies Lunch (Each friday 4pm to 6pm on Free Radio Olympia) Listen to it!
    26/12/09:
    Wie sich das Handelsblatt die ideale Bibliothek vorstellt: Über 'idea stores' in London... ( Die Bibliothek als Besserungsanstalt ). Schade nur, dass für Verbesserungen in den bereits existierenden 'verstaubten' Bibliotheken kein Geld da ist.
    04/09/09:
    In the US this week is "Banned Books Week". Look what is banned...
    While censorship of books seems rare in Germany, it would be naive, to speak of an uncensored book market Crime novel self-censored.
    21/08/09:
    Leipzig university library extends working hours to 24 with help of RFID terminals.
    20/08/09:
    The annual IFLA (International Federation of Library Associations) conference is hosted in Milano in Italy from 23. to 27th of august 09
    I will try to report on some issues that met my eyes... Programme here.
    a paper on a revisionist in a jewish library.
    28/07/09:
    Currently i am interested in books that were dispropriated or bought under extortive circumstances from jewish citizens in 1933-1945 Germany. Another link to current state of affairs in German libraries...
    24/07/09:
    librarian robots! i need one! According to news there are some models coming up soon:
    spanish robot named Jaume. In Japan they invented a book-browsing robot that can be instructed via internet. see page 4. A robot named 'Friend' has been developed at Bremen Univ., instructed to fetch books from a shelf
    20/07/09:
    Restitution von Büchern: Legal, illegal, Bib-Regal.- Die Bremer Staats- und Universitätsbibliothek bemüht sich um die Restitution von Büchern, die durch "Juden-Auktionen" in ihren Besitz gelangten. Lange Zeit wurden diese Aktivitäten von den Fachkollegen ignoriert oder argwöhnisch beäugt. HENNING BLEYL in der TAZ
    19/07/09:
    Report from Vanuatu, blog of Romany, who is currently working as a volunteer, fixing up the school library in a remote village, and getting the kids engaged in using it. go there
    18/07/09:
    Alternative Press Festival 2009 is staged Wednesday 29th July – Sunday 2nd August 2009 in London: A festival of events over five days celebrating the small press, self publishing and being creative in the print media. go there
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